Eindrücke, Impressionen und Berichte

Weihnachtsfeier

Zum Abschluss des Jahres 2022 hat die Abteilung mit den Judokas aller Trainingsgruppen, deren Eltern und Geschwistern eine Weihnachtsfeier veranstaltet. Die Übungsleiter haben die Halle weihnachtlich geschmückt, sodass viele Augen über den Tannenbaum auf der Judomatte staunten und die Ohren der weihachtlichen Musik lauschten, während durch die Nase der wohlig riechende Duft von Kinderglühwein zog und leckere Plätzchen in den hungrigen Bäuchen der Gäste landeten.
Die Kinder und Jugendlichen haben in den vergangenen Wochen ein Showprogrammm einstudiert, welches sie nun endlich präsentieren durften. Voller Stolz begannen die Kindergartenkinder ihre Falltechniken und Rollen zu demonstrieren. Belohnt mit einem großen Applaus aller Anwesenden, verließen sie die Judomatte, um den Grundschulkindern Platz zu machen. Diese haben eigens zu besonderer Musik eine Choreografie aus turnerischen Elementen, Rückwärts- und Seitwärtsfallen, Purzelbaum und einem Wurf gezeigt. Alles war aufeinander abgestimmt, weshalb das Zuschauen ein Genuss war. Zuletzt stellten die älteren Judokas ihre Fähigkeiten unter Beweis, indem sie spektakuläre Würfe darboten.
Anschließend ging es in den gemütlichen Teil über, der von einer Fotoshow über Aktionen des Jahres 2022 begleitet wurde.


Neue Gürtel vergeben

Am 15.12.2022 wurde es für die Judoka noch einmal ernst. Nach monatelangem Prüfungstraining fand endlich die finale Gürtelprüfung statt. Mit Rainer Andruhn saß ein guter Freund der TSG Rheda auf der kritischen Trainerbank. Die Judoka zeigten ihm verschiedene Falltechniken, Haltegriffe und Anwendungsaufgaben im Boden und Würfe und Kombinationen im Stand. Mit abschließendem Randori (Trainingswettkampf) wurde alles Erabreitete und Gelernte so eindrucksvoll präsentiert, dass sich am Ende des Abends jeder Prüfungsteilnehmer über die neue Gürtelfarbe freuen durfte.

Die glücklichen Prüflinge mit dem Prüfer Rainer Andruhn hinten links und der Übungsleiterin Kathrin Troschke hinten rechts.

Leonard Böcker

Deniel Leier
Finn Nabers

Paul Bielefeld
Dimitri Derr
Viktoria Derr
Diana Dyngis
Sebastian Monkenbusch
Clemens Ruenhorst


Kanufahren und Übernachtung

Häufig sind die Übungsleiter gefragt worden, wann wieder eine Übernachtung in der Turnhalle stattfinden wird. Nun konnten wir diese Frage endlich konkret beantworten: Im September diesen Jahres!
Los ging es mit einer Kanutour über die Lippe. Der Wettergott hat Gnade über uns ergehen lassen, weshalb wir nur durch einen kurzen, schwachen Regenschauer paddeln mussten. Die Lippe war noch deutlich durch das Unwetter im Mai gekennzeichnet, sodass wir um einige in den Fluss ragende Bäume und umgefallene Stämme herumpaddeln mussten. Doch alle meisterten dies gekonnt ohne zu kentern.
Zurück an der Halle wurden die Schlaflager vorbereitet, um sie natürlich aber erst spät in der Nacht zu beziehen. Zur Stärkung wurde der Grill angeheizt. Im Beisein der Eltern, die leckere Brote und Salate mitgebracht hatten, wurden die Würstchen blitzschnell verzehrt. Auf dem Schulhof und in der Sporthalle konnten diverse Spiel- und Sportgeräte ausprobiert werden. Besonders viel Spaß bereitete das Kettcar, welches eine umgebaute Lenkung hat: Um nach links zu fahren, musste das Lenkrad nach rechts gedreht werden – ein riesiger Spaß für die Kids. Am Abend wurde auf der großen Leinwand ein Film geschaut, bei dem der ein oder andere müde Kanute mühe hatte, wach zu bleiben.
Nach einem stärkendem Frühstück und bevor es für alle nach Hause ging, wurde die Halle in ihren alten Zustand von vor der Übernachtung versetzt.


Zwei Prüfungserfolge im zweiten Anlauf

Da David und Rafael Schaible am Prüfungstag der Judoka der TSG Rheda kranheitsbedingt ausfielen, durften beide Talente diese Herausforderung noch vor den Sommerferien vor den Augen von Rainer Andruhn nachholen.
Kürzlich fuhren beide Judoka mit ihren Ukes (Partnern) nach Wiedenbrück. Nach einem kurzen Aufwärmen zeigten die TSG-Sportler diverse Fall-, Wurf- und Bodentechniken. Dazu gesellten sich theoretische Fragen oder Anwendungsaufgaben. Auch diesem zweiten Teil der Prüfung waren sie gewachsen.
Anschließend fuhren beide Judoka mit einer neuen Gürtelfarbe nach Hause. Rafael Schaible freute sich über die bestandene Prüfung zum 8. Kyu (weiß-gelber Gurt). David Schaible meisterte die Anforderungen für den Erhalt des 6. Kyu (gelb-orange).

Gemeinsam erfolgreich: Prüfungspartner Clemens Ruenhorst unterstützte David Schaible. Rafael Schaible profitierte von der Hilfe von Gregor Ruenhorst.

Rafael Schaible

David Schaible


#heimatkick – Wir haben erneut gewonnen

Auch im zweiten Jahr haben wir bei der attraktiven Aktion #heimatkick vom heimischen Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück teilgenommen. Wir erzielten zahlreiche #heimatkicks, aus denen wir umgewandelt 300,- Euro für unsere Teambuildingmaßnahmen beim Judo erhalten.

Wir bedanken uns sehr herzlich beim Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück und bei allen, die uns ihre #heimatkicks gespendet haben.


vereinsinterner Wettkampf

Am 13. Juni 2022 wurde anstatt eines normalen Trainings ein inoffizielles, vereinsinternes Judoturnier ausgetragen. Die Übungsleiterin Kathrin organisiertes einen Wetttkampf, damit die Kinder und Jugendlichen Eindrücke über den Ablauf eines offiziellens Turnieres bekommen konnten. Sie hatte in der Vorbereitung und bei der Durchführung keine Mühen gescheut. Wie bei einem “echten” Wettkampf wurden die Judokas zunächst gewogen. In der von ihr programmierten Datei mussten lediglich noch die Gewichte eingetragen werden und schon teilte das System die Teilnehmer/innen automatisch in ähnliche Gewichtsklassen zu. Somit standen die Wettkampfpaarungen zügig fest. Nach dem währenddessen erfolgten Aufwärmen, wurden die Namen der ersten beiden Kämpfer aufgerufen. Der Kampfrichter Tobias gab das Kommando “Hajime”, woraufhin jeder versuchte, den anderen zu werfen oder ihn zu Boden zu bringen und festzuhalten, um so einen Punkt zu erkämpfen. Die Judokas hatten sichtlich viel Spaß und sie fanden es gut, diese Wettkampfbedingungen und -regeln in der eigenen Halle mit bekannten Gesichtern kennenzulernen.
Nachdem alle Wettkämpfe ausgefochten waren, hatte Kathrin noch eine Überraschung vorbereitet: Wie bei den offiziellen Turnieren auch, gab es für jede/n eine Urkunde, die sie in der Halle mit der richtigen Platzierung frisch gedruckt hatte. Deswegen wundert es niemanden, dass die Teilnehmer/innen bei der Siegerehrung um die Wette strahlten.


Neue Gürtelfarben

Am Donnerstag, den 09.06.2022, war für viele TSG Judoka ein besonderer Tag. Es stand eine Judo Gürtelprüfung an. Startete im Sommer 2021 unsere neu gegründete Grundschultruppe, so zeigt sich nun deren Erfolg: 11 der 15 Prüflinge stammen aus dieser Grundschultruppe und dürfen sich über eine neue Gürtelfarbe freuen. Insgesamt zeigten alle Judoka verschiedenste Falltechniken, Wurftechniken und Bodentechniken. Auch theoretischen Fragen oder Anwendungsaufgaben waren sie gewachsen und folglich durfte der Prüfer Rainer Andruhn verkünden, dass alle die Prüfung bestanden haben.

Hinter den Prüflingen sieht man Kathrin Troschke (TSG Rheda Übungsleiterin) und Rainer Andruhn (Prüfer).

Eliel Aktas
Michel Bieling
Emil Ficht
Lian Hinzmann
Carla Konieczny
David Lypkan
Ayan Mustafa
Milian Paul
Lisa Reiling
Elias Röhr
Gregor Ruenhorst

Deniel Leier
Finn Nabers
Diana Reiner

Clemens Ruenhorst


Ferienspiele 2022 – Macht bei uns mit!


offenes Randori beim GTV

Die Judoabteilung des Gütersloher Turnvereins hat am 7. Mai zu einem offenen Randori eingeladen, damit aufgrund der langen pandemiebedingten Pause die Judokas wieder an Wettkämpfen teilnehmen können. Diana, Viktoria und Clemens stellten sich dieser Herausforderung und freuten sich nach langer Zeit wieder einmal auf der Matte gegen Judokas anderer Vereine antreten zu dürfen. Neben den zugeteilten Kämpfen nutzten die TSG’ler die Chance, weitere Freundschaftskämpfe außerhalb ihrer Alters- oder Gewichtsklasse zu absolvieren. Somit war der Tag ein voller Erfolg.


JudoSafari

Sportlich kreativ geht es bei der Judosafari her. Die Organisatorin Kathrin Troschke hat sich wieder interessante Aufgaben ausgedacht, damit sich die Judokas untereinander messen können.
In der Kategorie „Werfen“ galt es den Judogürtel so weit wie möglich zu werfen. Selbst ausdenken und ausprobieren durften sich die Kids dabei die Technik – so wurde der Gürtel geknotet, aufgerollt oder einfach nur lose geworfen. Bei den Kindergartenkindern erzielte Patrick Gliga den weitesten Wurf, bei den Grundschülern David Lypkan.

Anschließend mussten die Safariteilnehmer einen imaginären Fluss mit möglichst wenigen Sprüngen überqueren. Auch hierbei durfte wieder eigenständig entschieden werden, ob die Sprünge einbeinig oder beidbeinig ausgeführt werden. Gleich fünf Ü3-er, Fjonn Blawid, David Dobre, Patrick Gliga, Andrej Hühn und Philipp Weber, schafften die gleiche geringste Anzahl an Sprüngen. Bei den Schülern war es abermals David Lypkan, der diese Kategorie gewonnen hat.

Beim Laufen musste dieses Mal ein Parcours überwunden werden. So schnell wie möglich sollten die Heranwachsenden einen Slalom durchlaufen, eine Bank überqueren, über einen Kasten springen und durch ein Kastenteil krabbeln. Bestzeit erzielte bei den Jüngsten Witold Schnarr; bei den etwas größeren stoppte die Zeit als erstes erneut bei David Lypkan.

Nicht fehlen darf bei der Judosafari der kämpferische Part. Zwei Nachwuchskämpfer standen sich auf der schmalen Seite der Bank gegenüber und mussten den Gegner nach dem Startsignal von der Bank drücken. Nicht verletzten konnten sie sich aufgrund von dicken Weichbodenmatten links und rechts der Bank. In fünf Kämpfen konnten sie ihre Technik und Kraft gegen gleichgroße Kinder testen. Pro gewonnenen Kampf konnten 25 wertvolle Punkte eingesammelt werden. Patrick Gliga und Paul Kohl konnten in ihrem Teilnehmerpool jeweils fünf Siege einfahren. Ebenso konnte abermals David Lypkan alle fünf Kämpfe für sich entscheiden.

Ziel der Judosafari ist es, einen sportlichen Wettbewerb anzubieten, bei dem – unabhängig der vorliegenden Judokenntnisse – jedes Kind gewinnen kann. Daher liegt der Fokus auch nicht auf Judotechniken, sondern auf Spiel, Spaß und Ehrgeiz. Abschließend ergänzt wird die Safari mit der fünften Kategorie: Der Kreativaufgabe. Hierfür hat sich Kathrin Troschke etwas ganz besonderes ausgedacht. Sie hat die Bilder der zehn Judowerte in Suchbilder umgestaltet. Links war das Original, rechts das Fehlerbild, in dem die Kinder sechs Fehler finden konnten. Die Aufgabe bestand nun darin, innerhalb von fünf Minuten die meisten Fehler in den zehn Suchbildern zu finden. Wer die Fehler auch suchen möchte, muss hier klicken. Die Kinder hatten viel Spaß beim Suchen und lernten gleichzeitig die Judowerte kennen. Die meisten Fehler fanden die Kita-Kinder Fjonn Blawid und Luca Enea. In der Altersklasse Grundschüler fand Emil Ficht fast 40% aller Fehler. Angesichts der kurzen Zeit eine tolle Leistung.

Der Sieger dieses Wettbewerbes in der Altersklasse Ü3 ist Paul Kohl, der 222 von 250 möglichen Punkten erzielt hat. Damit darf er ab sofort das Abzeichen des braunen Bären auf seinem Judoanzug tragen.

Bei den Grundschülern gewann verdient David Lypkan mit 241 von 250 möglichen Punkten. Er darf sogar ab sofort das Abzeichen des schwarzen Panthers auf seinem Judoanzug tragen. Wenn man weiß, dass David noch keine drei Monate im Verein ist, der versteht, dass die Judosafari wirklich ohne Judokenntnisse zu meistern ist.

Um einen Anreiz für eine erneute Teilnahme zu bieten und ein höherwertiges Abzeichen zu erzielen, erhalten diese Kinder bei der nächsten Teilnahme 25 Punkte extra.

Wir gratulieren unseren Judokas zu diesen tollen Leistungen.

Marten Petermann (Ü3)
L. B. (Ü3)
J. O. (Ü3)

Andrej Hühn (Ü3)
Eliel Aktas (Ü6)
Melissa Hinzmann (Ü6)
Lisa Reiling (Ü6)
Dorian Senkbeil (Ü6)
Gleb Svitenko (Ü6)

Luca Enea (Ü3)
Michel Bieling (Ü6)
Emil Ficht (Ü6)
Loredana Sava (Ü6)

Fjonn Blawid (Ü3)
Lena Kohl (Ü3)
Witold Schnarr (Ü3)
Philipp Weber (Ü3)
Lian Hinzmann (Ü6)
Joschua Menth (Ü6)
Ayan Mustafa (Ü6)
Elias Röhr (Ü6)
Gregor Ruenhorst (Ü6)

David Dobre (Ü3)
Patrick Gliga (Ü3)
Paul Kohl (Ü3)
Dorim Senkbeil (Ü6)

David Lypkan (Ü6)