Ergebnisse

Während die Türen zu den Sporthallen aufgrund von Corona geschlossen blieben, lernten die Kinder und Jugendlichen der Judoabteilung der TSG Rheda andere Trainingsformen kennen. Neben dem wöchentlichen Lauftraining, welches in Kleingruppen stattgefunden hat, konnten sich die Sportler(-innen) bei der Judosafari@home trotz Abstandswahrung gegenseitig messen. Unter Ausnutzung der neuen Medien hat die Trainerin Kathrin Troschke wöchentlich eine Aufgabe gefilmt und auf der eigenen Vereinshomepage hochgeladen. Die Athlet(-innen) hatten von da an eine Woche Zeit, die Aufgabe zu Hause zu üben, sich zu verbessern und ihr bestes Ergebnis von den Eltern filmen zu lassen und den Trainern zuzuschicken. Alle Aufgaben konnten selbstverständlich gemeistert werden, die Frage ist nur, wie häufig in der vorgegeben Zeit oder wie lange. Die Leistungen wurden entsprechend der Altersgruppen bepunktet. Die erste Aufgabe war zum Warmwerden und lautete „Wie viele Hampelmänner schafft ihr in 40 sec.?“ Den Rekord erzielte der achtjährige David Schaible mit 55 Hampelmännern und sprang somit mehr als einen Hampelmann pro Sekunde. Für die zweite Aufgabe war Armkraft gefordert. Die Kinder und Jugendlichen sollten so häufig wie möglich innerhalb von 30 sec. von der Liegestütz- in die Unterarmstütz-Position wechseln. Bei dieser Übung punkteten Paul Bielefeld und Diana Dyngis mit 16 Wiederholungen. Kraft war auch in der darauffolgenden Woche bei der Aufgabe, „Wer konnte am längsten das Wandsitzen aushalten?“, erforderlich. Lena Ortmeyer hat die stärkste Beinmuskulatur bewiesen, da sie über 2:30 Minuten in der Position verharrte. Ob Paul Bielefeld und Diana Dyngis wohl gemeinsam geübt haben, die Frage kann man sich stellen, nachdem die vierte Aufgabe ausgewertet wurde. Die beiden Zehnjährigen schafften innerhalb von 30 sec. 64 Wiederholungen vom Bergsteiger, der die Aufgabe für die vierte Woche war. Anna-Luisa Schaible belegte bei der letzten Aufgabe ihre gute Koordination. 19 Mal konnte sie innerhalb von 40 sec. den geviertelten Judogürtel um ihren Körper führen.

Ergänzt wurden diese sportlichen Herausforderungen durch zwei kreative Aufgaben. Zum Nutzen sowohl der Sportler, als auch der Trainer, galt es in einer Aufgabe seinen Judogürtel so schnell wie möglich korrekt zu binden. Es gab diverse Techniken, doch am schnellsten meisterte diese Aufgabe Dimitri Derr mit nur 9 sec. – kein Wunder, ist er doch am längsten im Verein und somit der Geübteste, was das Gürtelbinden angeht 😉 Ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten die Mädchen und Jungen beim Basteln mit Pfeifenputzern. Aus diesen sollten sie eine Judosituation darstellen. Die Ergebnisse sind äußerst kreativ, einfallsreich und unterschiedlich. Doch mit Abstand hat die Jury das Kunstwerk von der 11-jährigen Lena Ortmeyer als Bestes bewertet. Sie stellte aus den Pfeifenputzern zwei Judokas dar, die einen Hüftschwung werfen. Die Judomatte wurde aus Knete gefertigt und damit erkenntlich war, für welchen Verein die Athleten kämpfen, wurde das Wappen der TSG Rheda gemalt und als Banner über die Judokas positioniert.

Voller Stolz erreichte Clemens Ruenhorst das gelbe Känguru (69 Punkte).

Daniel Dyngis (123 Pkt.), Paul Bielefeld (131 Pkt.) und David Dyngis (137 Pkt.) erhielten die grüne Schlange.

Den blauen Adler erzielten Lena Ortmeyer (167 Pkt.), Dimitri Derr (182 Pkt.) und Diana Dyngis (184 Pkt.).

Den braunen Bär erlangten mit jeweils 194 Punkten die Geschwister David und Anna-Luisa Schaible.

Die Siegerin dieses Wettbewerbes ist Viktoria Derr, die mit 227 Punkten ab sofort das Abzeichen des schwarzen Panthers auf ihrem Judoanzug tragen darf.

Bei der nächsten Teilnahme erhalten diese zehn Teilnehmer 25 Punkte extra.

Wir gratulieren euch zu diesen tollen Leistungen. Nun geht es wieder auf die Judomatte in die Sporthalle. Dabei wünschen wir euch viel Spaß.