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T.S.G. - Chronik
Juni 1861
Gründungsversammlung durch 31 Rhedaer Bürger in der Gastwirtschaft Beermann (ehemals Nigges) und Wahl eines provisorischen Vorstandes.
2.4.1862
Erste Generalversammlung
23.4.1862
Erweiterung der reinen Turnabteilung um einen Turnergesangverein
7.9.1862
Ausrichtung des ersten Gaufestes in Rheda. Dies fand an der heutigen Hauptstrasse in dem Garten Röwekamp-Bodderas statt. Erstmalige Erwähnung der Traditionsfahne
1872
Der Turnergesangverein trennt sich vom Turnverein, um den "Männergesangverein Rheda von 1872" zu gründen
16.9.1874
Die besten Turner des Jahres 1874:
K. Hermsdorf, H. Heißmann, A. Sieker, W. Kersting, H. Dreisvogt, W. Kelp und O. Müller
1877
Einrichtung des "Werl" zum Rhedaer Festplatz
1878
Einrichtung eines neuen Turnlokals in der Gastwirtschaft Haase (heute Neuhaus). Vorherige Turnlokale waren die Gaststätten Kipp und Hurlbrink. Ernennung der ersten Ehrenmitglieder Bürgermeister Fetkötter, Heinrich Reinert und Heller sen.
Feier des 100. Geburtstages des Turnvaters Jahn.
4.7.1879
Nachdem im Mai 1879 die Generalversammlung die Einrichtung einer Feuerwehr beschlossen hatte, wurde diese gegründet. Das war die Geburtsstunde der heutigen Freiwilligen Feuerwehr Rheda.
24.4.1881
Beschluß der Generalversammlung, aus dem Gauverband auszutreten.
1882/83
In diesen Jahren muss der Verein auf Grund einer vereinsinternen Krise schwere Zeiten mitgemacht haben. Die Feuerwehr wurde aufgelöst, das Vereinlokal gekündigt. Endgültig konnte die Krise wohl dann 1892 gelöst werden, als August Dreivogt das Amt des Gemeindewartes übernahm. Erst 1893 wurde die Bezeichnung „Gemeindewart“ durch „Vorsitzender“ ersetzt.
1894
Wiederanschluß an den Ostwestfälischen Turngau
1900
Dieses Jahr zeichnet sich wohl durch die kürzeste Amtszeit eines Vorsitzenden aus. Carl Hark wurde im Januar gewählt und im April wieder abgewählt.
1901
Gauturnfest
Weg des Umzuges: Werl – Lange Straße – Schloß – Rosenstrasse – Großer Wall – Nadelstrasse – Kirchstrasse – Bleichstrasse – Bahnhofstrasse – Wilhelmstrasse – Werl.
Gründung einer Theatergruppe.
7.7.1901
Ausflug nach Kleineaschoff am Himmelfahrtstag. Diese Veranstaltung wurde bis etwa Mitte der sechziger Jahre jedes Jahr durchgeführt.
1905
Gründung einer Schwerathletikgruppe durch Hans und Burkhard Hansmann. Hans Hansmann wurde Deutschlands erster Amateurringer. Die Gruppe wurde 1914 wieder aufgelöst.
1906
Feier des Stiftungsfestes mit 27 Vereinen
1908
Gründung der Rhedaer Fußballvereine Merkuria und Viktoria
1912
Weiteres Gauturnfest in Rheda
19.2.1919
Im Saal Nigges sollte auf Initiative von Hermann Johanndrees und Willi Zurkuhlen ein Fußball- und Leichtathletikverein gegründet werden. Es wurde von Josef Dreier – einem der Vorkriegsfußball – der Antrag gestellt, sich als Abteilung dem Turnverein anzuschließen. In Rheda wurde bereits seit 1908 Fußball gespielt. Zur damaligen Zeit war es ungewöhnlich, dass ein Turnverein eine Fußballabteilung hatte. Der Verein erhielt den Namen „Sport- und Turngemeinde von 1861“.
8.3.1924
Trennung der Fußballer vom Turnverein wegen der Trennung der Spitzenverbände. 100 Mitglieder gründeten den SV „Schwarz-Gelb“. Erster Vorsitzender des Fußballvereins wurde Willy Bodderas. Die weitere Darstellung der Chronik bezieht sich sowohl auf den Turnverein als auch auf den SV Schwarz-Gelb.
25.5.1924
Leichtathletikfest und Strassenstaffel
1925
Weiteres Gauturnfest in Rheda
1928
In diesem Jahr hatte der SV Schwarz-Gelb seine größten Erfolge in der Leichtathletik.
Alois Buschmeier wurde Westdeutscher Waldlaufmeister. Daneben errang auch die Mannschaft den Sieg. Bernhard Reckhaus wurde mit 7,11 m Westfalenmeister im Weitsprung. Dieser Sieg war verbunden mit der Hindenburg-Plakette. Die Westdeutsche-Jugendmeisterschaft wurde auf der kleinen Werl-Aschenbahn ausgetragen.
1929
Gründung der Handballabteilung innerhalb des „SV Schwarz-Gelb“.
13.12.1929
Der Sportplatz Werl war von den Schwarz-gelben ausgebaut worden. Er wurde aber gleichzeitig von der Freien Turnerschaft, der DJK und der Turngemeinde von 1861 genutzt. Erste Verhandlungen mit der Stadt und dem Fürsten zu Bentheim wegen eines Grundstückserwerbs.
Februar 1930
Erste Diskussionen über einen Wiederzusammenschluss der Turngemeinde und des SV Schwarz-Gelb. Gemeinsame Werbeveranstaltung beider Vereine.
1931
Die Vorstände beider Vereine waren sich über ein weiteres Zusammengehen einig. Die Mitglieder der Turngemeinde entschieden aber gegen den Zusammenschluss. Gründung des TTC Rot-Weiß unter Theo Vogt.
12.3.1932
Entscheidung für den Bau eines neuen Sportplatzes an der Hofwiese (heutige TSG-Kampfbahn)
1933
Übertritt der Handballmannschaft der aufgelösten Turnerschaft zu „Schwarz-Gelb“. Übergabe der neuen Platzanlage an den Verein, der zu der Zeit 542 Mitglieder hatte.
1934
Eine neue Abteilung schloss sich den „Schwarz-Gelben“ an, die Faltbootgilde, die Leitung übernahm Willy Venherm.
1935
Gründung einer Schwimmabteilung nach Neuerrichtung des Schwimmbades. Abteilungsleiter wurde Hans Berens.
7.5.1938
Letzte Generalversammlung des Sportvereins „Schwarz-gelb“. Die Versammlung beschloss, sich mit den anderen vereinen zu einem Großverein zusammenzuschließen.
11.6.1938
Die Geburtsstunde des heutigen Großvereins „Turn- und Sportgemeinde Schwarz-Gelb von 1861 e.V.“
Zusammenschluss von Turnverein, Fußballverein, SV „Schwarz-Gelb“ und Tischtennis-Club „Rot-Weiß“. Damit hatte der Verein 7 Abteilungen, Faltbootgilde, Fußball, Handball, Leichtathletik, Schwimmen, Turnen und Tischtennis. Vorsitzende der drei Vereine waren Heinrich Sandfort (Turngemeinde von 1861), Josef Dreier (SV „Schwarz-Gelb“) und Theo Vogt (TTC Rot-Weiß). Die heutige Vereinsbezeichnung entstand erst in der Nachkriegsversammlung im Januar 1946
27.01.1946
Erste Generalversammlung nach dem Kriege
1947/48
Wiedererrichtung der TSG-Kampfbahn und Beginn des Baus des Sportheimes. Die Jahre nach dem krieg waren geprägt von den Wiederaufbauarbeiten der einzelnen Abteilungen.
1958
Das „Flaggschiff“ des Vereins, die Fußballabteilung steigt in die höchste deutsche Amateurklasse auf.
3.6.1961
Festakt in der Aula der Realschule anlässlich des 100jährigen Bestehens
21.2.1975
Der Vielzahl jugendlicher Mitglieder des Vereins wird durch die Verabschiedung einer Jugendsatzung Rechnung getragen.
21.6.1978
Gründung einer Tennisabteilung. Abteilungsleiter wird Leo Merschmann. Der Meisterschaftsbetrieb wird auf den Plätzen der Tennisland GmbH Co. KG ausgeübt.
20.12.1978
Gründung einer Badminton-Abteilung
Herbst 1979
Fusionsgespräche mit den Vereinen VFL und DJK, die jedoch scheiterten.
1.5.1982
Einweihung der vereinseigenen Tennisplätze, die mit einem Aufwand von ca. 200.000 DM auf gepachtetem städtischen Grund und Boden am Amselweg gebaut wurden.
1981/82
Renovierung der TSG-Kampfbahn an der Gütersloher Straße durch die Stadt Rheda-Wiedenbrück.
24.8.1983
Gründung einer Radsportabteilung
30.12.1983
Gründung einer Skatabteilung.
Nachdem die Flugsportabteilung sich vor einigen verselbstständigt hat, verfügt die TSG jetzt über 10 Abteilungen: Badminton, Fußball, Handball, Judo, Radsport, Schwimmen, Skat, Tennis, Tischtennis, Turnen.
Herbst 1985
Beginn des Umbaus des ehemaligen Lehrschwimmbeckens zu Umkleidekabinen, durch ganz erhebliche Eigenleistungen, weil die Stadt die Kosten auf 200.000 DM begrenzt hat.
Sylvester 1985
In einer harmonischen Atmosphäre feiert der Gesamtvorstand im Sportheim den „Einstieg“ in das Jubiläumsjahr.
Neujahr 1986
Am 1.1.1986 hat die TSG 1668 Mitglieder in 10 Abteilungen.
Jugendliche und Schüler stellen einen Anteil von 732 Mitgliedern.
1986
Die TSG wurde 125 Jahr jung. Das Jubiläumsjahr wurde durch zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen geprägt. Höhepunkt war der Festakt am 6.7.1986 in der Aula des Einstein-Gymnasiums.
1992
Ausgliederung der Fußballabteilung aus der TSG Rheda, diese fusionierte mit der DJK Rheda; zum heutigen FSC.
1993 – 2001
Diese Jahre wurden vor allem durch die Aktivitäten der Radsport- und Triathlonabteilungen geprägt. Die Löwen(tor)tour sowie der Triathlon machte die TSG weit über die Landesgrenzen bekannt. Die Handballabteilung hingegen geht schweren Zeiten entgegen. Durch das Aufkommen der Trendsportart Basketball und dem Ausbau des Einstein-Gymnasiums zum Landesstützpunkt werden zahlreiche Jugendliche entzogen. Erfreulich gestaltet sich die Entwicklung der Turnabteilung, diese kann auch immer wieder mit hervorragenden Erfolgen bei Meisterschaften glänzen.
2001
Was viele Jahre auf Grund von Animositäten nicht möglich war, wurde vollendet, die Gründung einer Handballspielgemeinschaft Rheda-Wiedenbrück aus den bestehenden Abteilungen TSG Rheda und Wiedenbrücker TV im männlichen Erwachsenenbereich.
Frühjahr 2003
Josef – Jupp – Schnusenberg feiert sein 30jähriges Dienstjubiläum als Vorsitzender der TSG. Gefeiert wurde im Anschluss an die Hauptversammlung im Saal der Gaststätte „Werlkönig“.
31.03.2003
Die Homepage der TSG Rheda geht online. Zu diesem Zeitpunkt hat der Verein 11 Abteilungen: Badminton, Handball, Turnen, Tischtennis, Skat, Tennis, Wasserball, Radsport, Triathlon, Schwimmen und Judo.
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