Handball

Handball in Deutschland

Bei der Beliebtheit rangiert Handball bei den Mannschaftssportarten hinter Fußball auf Platz zwei in Deutschland.

Der Deutsche Handballbund ist der größte Handballverband weltweit. Gerade in den letzten Jahren erfuhr der Handball einen großen Schub. Als Motor dieser nationalen Entwicklung gilt der THW Kiel mit seiner großen einheimischen Fanbasis. Durch den Umzug mehrerer Vereine von kleinen, alten Sporthallen in modernere Multifunktionshallen wurde die Attraktivität weiter gesteigert. Die Zuschauerzahlen befinden sich in einem starken Aufwärtstrend und die deutsche Liga sorgt für die höchsten Besucherzahlen weltweit.

Einen Höhepunkt des Zuschauerzuspruchs erreichte der moderne Handball durch die WM 2007 in Deutschland, die die deutsche Mannschaft am 4. Februar 2007 gewann. Damit holte Deutschland nach 1938 und 1978 zum dritten Mal den Weltmeistertitel. Ebenso wurde hierdurch die Vermarktung des Handballsports insgesamt stark gefördert.

Nach der Weltmeisterschaft 2007 verzeichnen viele Sportvereine Zuwächse in ihren Handballabteilungen. Der Handballbund möchte gerne den Popularitätsschub langfristig nutzen. Dies wird insbesondere durch fehlende Fernsehübertragungen von Handballbundesligaspielen sehr erschwert. Es wird darüber hinaus befürchtet, dass der Misserfolg der Nationalmannschaft bei der WM 2011 sich ebenfalls negativ auswirken könnte.

Die Handballabteilung der TSG Rheda befindet sich seit dem Jahr 2007 wieder im Neuaufbau. Aktuell, im Juli 2018, sind 5 Mannschaften wieder aktiv: Minis, gemischte E-Jugend, männliche D-, C-  B- Jugend mit circa 80 aktiven Spielern/Spielerinnen.