Berichte

Berichte 2019

Vom 20. bis 23. 6. ging die diesjährige Jahrestour für 30 Mitglieder der TSG Radsportabteilung mit dem Rennrad nach Willingen. Das notwendige Gepäck wurde separat mit einen Bulli transportiert.

In vier unterschiedlichen Gruppen starteten die Teilnehmer in Wiedenbrück. Nach ca. 30,0 Kilometer kamen zunächst mit dem Haarstrang die ersten Berge, weiter dann bergauf und bergab durchs Almetal und Diemelsee zum Zielort. Die sportlichere Gruppe 1 nahm einen Umweg durchs Paderborner Land und Altenbeken in Kauf um nach Willingen zu gelangen.

Das Sporthotel „Zum hohen Eimberg“ in Willingen hieß die TSG Radsportler herzlich willkommen.Mit großzügig ausgestatteten Zimmern, Sport- und Wellnessbereich, zuvorkommenden Service und erstklassiger Küche war es eine bestens geeignete Unterkunft für die Radsportler.

An den folgenden Tagen wurden bei herrlichem Wetter unterschiedliche Touren kreuz und quer durch das Sauerland gefahren. Ob Edersee, Bad Wildungen, Kahler Asten, Bad Fredeburg usw. nahezu alle bekannten Orte in der Region wurden durch radelt.

Am Ende, nach vier Tagen wieder zurück in Rheda – Wiedenbrück standen zwischen 450 und 600 Kilometer und 6100 bzw. 8300 Höhenmeter auf den Tachos. Bleibt als Fazit, es war eine gelungene Jahrestour unter besten Bedingungen, bei der alle Teilnehmer voll auf ihre Kosten kamen.

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Am 8. u. 9.6. 2019 fand zum 30. mal in Bimbach Landkreis Fulda der legendäre Rhön – Radmarathon statt. An dieser Jubiläums Veranstaltung nahmen auch vier Mitglieder der TSG Rheda teil. Als Rad – Marathon bezeichnet man mit den Rad gefahrene Strecken jenseits der 200 Kilometer.

Der Rhön – Radmarathon ist einer der schönsten und dadurch einer der mit den meisten Teilnehmern in Deutschland. Zum 30. Jubiläum wurden rekordverdächtige 2330 Startplätze vergeben. Unter den 2330 Teilnehmern waren auch vier Mitglieder der TSG Rheda.

Unsere TSG – Sportler entschieden sich für die Strecken 218 und 256 Kilometer, mit 3800 bzw. 4800 Höhenmetern.

Am Start, bei ungemütlichen 7 Grad um 6:00 Uhr morgens, war frieren angesagt, aber bei den folgenden bis zu 20% Anstiegen wurde einem schnell warm. Das Wetter an diesem Pfingstsonntag hätte nicht besser sein können, denn bei strahlendem Sonnenschein boten sich den Teilnehmern herrliche Ausblicke über die Hochrhön. Der Streckenverlauf führte bergauf und bergab durch die Bundesländer Hessen, Thüringen und Bayern.

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2018

Radmarathon im Engadin

Von der Radsport-Abteilung TSG Rheda nahmen zum 2. Mal Klaus Kreienbaum, Matthias Teckentrup und Klaus Brickenkamp am Radmarathon im Engadin teil. Die Strecke führte über 214 km und 3889 Höhenmetern über den Ofenpass, ein flaches Stück am Lago di Livigno vorbei, den Forcola di Livigno, den Berninapass, den Flüelapass und den Albulapass.
Direkt nach dem Start bei kühlen 3 Grad in Zernez ging es den Ofenpass hoch bis zum 3,4 km langen Tunnel Munt La Schera. Bis zum Tunnelausgang waren die Straßen gesperrt. Dann ging es in Italien entlang des Lago di Livigno an Livigno vorbei hoch zum Forcola di Livigno. Nach einer kurzen Abfahrt stand noch der Berninapass an, bevor es zurück zum Ende der ersten 96 Km langen Runde in Zernez durch das Inntal ging. Für einige Radsportler war hier schon Schluss. Für die TSG-Radler folgte die zweite, wesentlich anspruchsvollere Runde über den 2383 Meter hohen Flüelapass (2280 mü.M.) nach Davos und schließlich von 950 m.ü. Meer in Tiefencastel über den 25 km langen Anstieg über den letzten Pass Albula auf 2315m.ü. Meer und dann durchs Inntal zurück nach Zernez ins Ziel.

Radmarathon L´Alsacienne

Klaus Brickenkamp, Klaus Kreienbaum, Matthias Teckentrup, Roderich Keil der TSG Rheda haben Ende  Juni an der 3. Austragung des Radmarathons L´Alsacienne in den Vogesen/Frankreich teilgenommen. Die Strecke über 165 km und 4700 Höhenmeter verlief auf sehr verkehrsarmen Straße durch eine reizvolle Landschaft. Direkt nach dem Start ging es 20 km bergauf auf den Gand Ballon, danach folgten mit Anstiegen von bis zu 14% u.a. Markstein, Petit Ballon und Platzerwasel bevor es erneut über den Grand Ballon und die letzten 1500 Meter hoch zum Ziel ins Bergdorf Molkenrain ging. Mit Zeiten zwischen 7:15 Stunden und 8:30 Stunden im Ziel waren die 4 TSGler angesichts der sehr schweren Strecke außerordentlich  zufrieden. Die Veranstaltung war perfekt organisiert, unzähligen Streckenposten sorgten für frei Fahrt der Teilnehmer auf den nicht für Verkehr gesperrten Straßen. Den Grand Ballon kennen viele TSG Radler, sie haben ihn schon 2mal während ihrer Jahrestouren am Kaiserstuhl befahren. Es war bestimmt nicht die letzte Teilnahme der TSG Radsportler am Radmarathon L´Alsacienne.

Jahrestour „Bregenzer Wald“

TSG Rheda Löwen im Länderdreieck
Am Mittwochmorgen vor Fronleichnam brachen 35 TSGRheda  Radsportler sehr früh morgens zu ihrer 4 tägigen Jahrestour mit dem Bus in Richtung Bodensee auf.
Nach dem das Frühstück eingenommen, das Quartier in Bregenz  ganz nah am Bodensee bezogen war, ging es schon am frühen Nachmittag aufs Rad.
Für Mittwoch und Donnerstagvormittag war noch gutes Wetter vorhergesagt. Für  Freitag hatten sich die Radler schon auf einen Wandertag eingestellt,während es samstags wieder schön werden sollte.
Aber die Radler hatten das Glück auf ihrer Seite. Bei strahlendem Sonnenschein und leichter bis starker Bewölkung an allen 4 Tagen konnten alle geplanten Routen gefahren werden.
Die leistungsstärkste Gruppe brachte es auf 470 km mit insgesamt 7400 Höhenmetern.
Die Touren gingen unter anderem auf den Bregenzer Hausberg „Pfänder“, über die Wasserscheide Rotbach/Rhein hinauf auf den Säntis in die Schweiz, über das Furkajoch in der Schweiz und nach Oberstaufen.
Alle anderen Radsportler fuhren bis zu 340 km und 4400 Höhenmeter über landschaftlich sehr schöne und sportlich anspruchsvolle Strecken im Allgäu, Österreich und über den Ruppen in der Schweiz.
Der schönste Erfolg ist, das alle TSG Löwen ohne Blessuren und mit nur einem Defekt von ihren Ausfahrten zurückkehrten und abends gemütlich beieinander saßen.
Am Abend nach der letzten Ausfahrt wurde das Ziel für die kommende Jahrestour gewählt, im nächsten Jahr soll es ins Sauerland gehen.

2017

TSGler beim Ötztaler Marathon

Rad2017Oetztal01

Foto: Klaus Kreienbaum, Dieter Lechtreck, Dirk Rothland (es fehlt Adel Khella)

Klaus Kreienbaum, Adel Khella, Dieter Lechtreck, und Mitstarter Dirk Rothland haben dieses Jahr wieder am Ötztaler Radmarathon teilgenommen, einer der schwersten Alpen Marathons mit 238 km mit 5500 Höhenmetern. Ziel war es innerhalb des Zeitlimits bleiben bzw. die eigene Vorjahreszeit zu unterbieten. Alle vier haben ihr Ziel erreicht, mit Zeiten zwischen 9:44 und 12:56 Stunden.
Für zwei Starter war der Ötztaler 2017 ein besonderes Erlebnis, sie haben ihre persönliche Bestzeit erreicht.
Bei schönsten Startwetter und 12°C fiel um 6:45 Uhr der Startschuss. Die erste Herausforderung war die 18,5 km lange Auffahrt zum Kühtai mit einem Höhenunterschied von 1.200 Höhenmetern.
Auf dem Kühtai begrüßten die Sonnenstrahlen die Fahrer und belohnten sie mit einem herrlichen Ausblick.
Im Anschluss an die rasante Abfahrt Richtung Innsbruck, wartete der 39 km entfernte Brenner mit 777 Höhenmeter auf die Rennradler mit einer Verpflegungsstation. Danach ging es wieder bergab nach Sterzing, von dort aus wurde der  Jaufenpss  (15,5 km und 1130  Höhenmetern) erklommen. Wer es bis hierher schafft, der kann eine tolle Aussicht auf die Bergwelt genießen.
Kurz unterhalb des Passes wartete wieder eine Verpflegungsstation, die man jetzt nach 160 km gut gebrauchen konnte.
Nach der anspruchsvollsten Abfahrt in Richtung St Leonhard, wartete der nächste Anstieg auf das Timmelsjoch, es geht über 21 km mit 1759 Höhenmetern bergauf. Jetzt merkten alle ihre Beine und alle Körperteile spürten die Strapazen. Auf der Hälfte des Anstiegs gab es zum Glück nochmal  eine Verpflegungsstelle. Wenn der Tunnel kurz vor dem Gipfel des Timmelsjochs erreicht ist, weiß man, dass es gleich geschafft ist, es sind nur noch 100 Höhenmeter zu überwinden. Auf dem Timmelsjoch erwartete die Radsportler eine grandiose Aussicht. Im Jahr 2014 gab es hier leider nur Regen und Nebel. Zum Schluß war der abschließende Gegenanstieg zur Mautstation gar kein Problem mehr. Beim Zieleinlauf waren alle Strapazen fast schon vergessen.

5 Seen Marathon im Salzburger Land

Rad2017MondseeMarathonFoto: Roderich Keil, Klaus Brickenkamp und Klaus Kreienbaum (es fehlt Holger Erlenkötter)

Nach der anspruchsvollen Alpen Challenge in Lenzerheide in 2016 war dieses Jahr der 31. Mondsee 5 Seen Marathon im Salzburger Land das Ziel der TSG Radsportler, mit über 2000 Teilnehmern auf unterschiedlichen Strecken eine der größeren Radsportveranstaltungen in Österreich.
Klaus Kreienbaum, Roderich Keil und Klaus Brickenkamp hatten sich für die Marathon Strecke über 200 km und 2300 Höhenmeter entschieden, Holger Erlenkötter für die Mitteldistanz über 134 km und 1.150 Höhenmetern.
Vom Mondsee ging es mit der ersten Bergwertung auf der Postalm. Nach 12 km Steigung (bis 12 %) geht es wieder bergab Richtung Abtenau zum Wolfgangsee und sodann nach kurzer Flachstrecke wieder bergauf über den Pass Gschütt zum Hallstättersee. Weiter über Bad Ischl nach Ebensee am Traunsee entlang bis Altmünster. Von dort führt die Strecke über die Großalmstraße, einer weiteren Bergwertung, zum Attersee. Nach teilweiser Umfahrung des Attersees wartet bei Nußdorf der letzte Berg. Danach geht die Fahrt relativ flach zum Mondsee zurück ins Ziel.
Leider spielte das Wetter nicht mit. 100 km mussten im strömenden Regen bewältigt werden.
Mit Fahrzeiten auf der Langdistanz von knapp unter 6 Stunden bis knapp über 7 Stunden waren trotzdem alle sehr zufrieden.
Nun steht die Wahl für einen Alpenmarathon in 2018 an, wenn es wieder in höhere Gebiete der Alpen gehen soll.

Jahrestour „Dammer Berge“

Rad2017Jahrestour01

Radsportler erklimmen die Dammer Berge
Die diesjährige Jahrestour der Radsportabteilung der TSG Rheda führte 35 Teilnehmer nach Neuenkirchen-Vörden in die Dammer Berge.
Bei Sonnenschein und warmen 28 Grad starteten die Radsportler an Fronleichnam in 3 Gruppen auf unterschiedlichen Routen zwischen 110 km und 140 km Richtung Dümmer. Am nächsten Tag bedeckte sich der Himmel und der Wind aus West nahm stark zu, diesmal ging es für die meisten Teilnehmer Richtung Ibbenbüren an den Teutoburger Wald, die anderen machten sich auf eine Seen-Tour rund um den Alfsee und den Dümmer. Auch Samstag blieb es bedeckt aber die Temperaturen wurden angenehmer. Die ambitionierte Gruppe begab sich auf eine 170km Tour Richtung Lübbecke, eine weitere umrundete Osnabrück entlang des Teuto’s über Tecklenburg und Bad Iburg. Die Genießer-Gruppe absolvierte eine Runde in südlicher Richtung über Bohmte.
Jeden Abend gab es draußen zum Abschluss ein gemütliches Beisammensein, das am Samstag durch die Taufe der Jahrestour-Neulinge Andre Silberberg und Tomasz Krysiak und einem Grill-Abend gekrönt wurde.
Sonntag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück bei strahlendem Sonnenschein wieder Richtung Heimat.
Im nächsten Jahr erfolgt die Anfahrt wieder mit dem Bus, es geht an den Bodensee.